Rockig, robust und very sexy – Der Bikerlook
Seit geraumer Zeit weht ein frischer, freier und auch rauer Wind in der Modeszene, der wohl so manche Modepuppe erschrocken aufschauen lässt. Die Rede ist ganz klar vom Bikerlook, der mehr und mehr salonfähig wird. Wer sich unter diesem Look nichts vorstellen kann, dem erkläre ich hier gern, worum es sich handelt.
Wichtigstes Element des Bikerlooks: Leder – Lederjacke, Lederschuhe, Ledergürtel. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass alles, was aus Leder besteht und halbwegs robust und nicht zu schick aussieht, dem Bikerlook gerecht wird. Zugegeben, wäre Leder der einzige Bestandteil für den perfekten Biker Chic, wäre der Look ziemlich einseitig und langweilig.
Um dies jedoch zu verhindern, reichert man in der Regel die Lederkluft mit angesagten Accessoires und kleinen Details an. Wichtige Schlagwörter hierfür: Nieten, Bandana-Tücher und rockiger Schmuck. Eigentlich ist alles erlaubt, solange es nicht glitzert oder rosa ist, denn der Bikerlook ist definitiv nichts für Barbie-Modepüppchen.
Für alle anderen gilt: ruhig mal etwas wagen! Rein in die alte, abgewetzte Lederjacke, dazu ein Paar passende Boots, Bandanatuch im Haar oder ums Handgelenk gebunden, dunkel geschminkte Augen und schwarzer Nagellack. Schon ist das perfekte Outfit fertig, mit dem man nicht nur auf dem Motorrad eine gute Figur macht. Der Look ist erstaunlicherweise sehr alltagstauglich, vorausgesetzt, man schießt nicht über das gesteckte Ziel hinaus. Es gilt eben doch meist: Weniger ist mehr. Beschränkt man sich also auf ein paar Basiselemente, kombiniert mit einem weißen Top, einer schwarzen Röhrenjeans und wenigen passenden Accessoires, kann man sich als frisch gestylte Bikerin gut und gerne in die städtische Einkaufspassage, das lässige Schnellrestaurant oder in die gemütliche Lieblingskneipe trauen, ohne sich wie vom anderen Stern zu fühlen. Große Augen und interessierte Blicke sind einem jedoch trotzdem sicher. Denn ganz nebenbei bemerkt: Der Bikerlook ist unheimlich sexy.
